Stauraum im Kinderzimmer schaffen: Tipps, Must-haves & clevere Lösungen
Baby- & Kinderzimmer Design

Stauraum im Kinderzimmer schaffen: Tipps, Must-haves & clevere Lösungen

Ordnung ohne Chaos: Wie Du Stauraum im Kinderzimmer clever nutzt und Dein Kind selbst aufräumen lernt.
Petite Amélie Team
Petite Amélie Team
May 16, 2024 11-min Lesezeit Aktualisiert: June 18, 2026

Drei Holzbausteine liegen vor der Zimmertür, ein Stapel Musselin-Tücher balanciert auf der Kommode, und die Krabbeldecke hat es irgendwie unter den Wickeltisch geschafft. Wer ein kleines Kind zu Hause hat, kennt das: Der Stauraum im Kinderzimmer scheint nie ganz auszureichen. Dabei braucht es oft gar nicht mehr Platz, sondern durchdachtere Lösungen. Aufbewahrung, die zum Alter Deines Kindes passt, die mitwächst und den Raum dort freihält, wo er am meisten gebraucht wird: auf dem Boden, zum Spielen, Krabbeln und Entdecken.

BETTSCHUBLADE FÜR MITWACHS- UND KLEINKINDERBETT | 70 x 140 CM | WALNUSS
BETTSCHUBLADE FÜR MITWACHS- UND KLEINKINDERBETT | 70 x 140 CM | WALNUSS

Stauraum im Kinderzimmer: Was wirklich gebraucht wird

Vier Bereiche bestimmen den Stauraumalltag: Kleidung, Spielzeug, Bücher und Textilien wie Schlafsäcke, Decken oder Krabbeldecken. Klingt überschaubar, und genau das darf es auch sein. Ein gut organisiertes Kinderzimmer ist kein vollgestellter Raum, sondern einer, in dem jedes Ding seinen festen Platz hat.

Weniger ist hier tatsächlich mehr. Ein einzelner Korb mit ausgewähltem Spielzeug wirkt einladender als eine überquellende Kiste. Und ein niedriges Regal mit wenigen Büchern macht mehr Lust aufs Blättern als ein Stapel auf dem Boden. Dabei gilt ein einfacher Grundsatz: Bodenfläche hat Vorrang. Je freier der Boden, desto mehr Raum bleibt für das, was kleine Kinder am liebsten tun: sich bewegen, bauen, malen und ihre Welt erkunden.

Aufbewahrung darf dabei ruhig sichtbar sein. Nicht alles muss hinter Schranktüren verschwinden. Was Dein Kind sehen und greifen kann, lädt zum Spielen ein. Was es gerade nicht braucht, findet seinen Platz in Schubladen oder geschlossenen Körben.

Stauraum für Kleinkinder ab 1 Jahr: Altersgerecht denken

Ab dem ersten Geburtstag verändert sich vieles, manchmal gefühlt von Woche zu Woche. Dein Kind greift gezielter, zieht sich hoch, läuft bald die ersten Schritte. Was bis gestern in einem Regalfach sicher aufgehoben war, steht plötzlich in Reichweite kleiner Hände. Die Aufbewahrung darf jetzt mitwachsen.

Kinderregal mit Boxen «Dino» | Grün
Kinderregal mit Boxen «Dino» | Grün

Spielzeug gehört in Griffhöhe. Offene Körbe auf dem Boden oder niedrige Regalfächer laden dazu ein, selbst zu wählen. Das stärkt die Eigenständigkeit und macht das Spielen greifbarer als ein geschlossener Schrank, der erst geöffnet werden muss. Gleichzeitig gilt: Standsicherheit geht vor. Regale, die nicht an der Wand befestigt sind, können zur Gefahr werden, sobald ein Kind anfängt zu klettern.

Auch der Inhalt verändert sich. Krabbeldecken, Wickelauflagen und Babyschlafsäcke weichen langsam Wechselkleidung, Buntstiften und den ersten Bilderbüchern. Der Übergang passiert nicht über Nacht, aber er passiert. Und mit ihm verschieben sich die Anforderungen an den Stauraum.

Bestimmte Entwicklungsschritte lösen diesen Wandel aus. Wenn Dein Kind vom Krabbeln zum Klettern übergeht, wird die Regalstabilität wichtiger. Wenn aus freiem Spiel erstes Malen wird, braucht es Platz für Papier und Stifte. Und wenn Dein Kind eigenständiger wird, kann das gemeinsame Aufräumen zum festen Ritual werden. Kleine Kinder können einfache Aufgaben übernehmen, wenn die Aufbewahrung auf ihrer Höhe ist: einen Baustein in den Korb legen, ein Buch zurück ins Regal stellen. So wird Ordnung zu etwas, das sie selbst gestalten.

Aufbewahrung für Baby-Textilien: Schlafsäcke, Decken & Krabbeldecken

  • Babyschlafsäcke: Gefaltet in einer flachen Schublade oder gerollt in einem Weidenkorb, griffbereit neben dem Bett. So wird die Abendroutine einfacher, auch wenn es mal schnell gehen muss.

  • Musselindecken und Krabbeldecken: Sie lassen sich leicht zusammenfalten und passen gut in einen offenen Korb auf Kommodenhöhe. Immer sichtbar, immer zur Hand.

  • Wickelauflagen: Am besten flach aufbewahren, nah an der Wickelstelle. Eine flache Schublade in der Kommode eignet sich gut dafür.

  • Wenn die Wickelzeit vorbei ist: Die Wickelkommode wird zur Kleiderkommode. Das Aufbewahrungssystem bleibt, nur der Inhalt ändert sich. Ein Möbelstück, das den Wandel mitmacht.

Das Bett als Stauraum-Helfer: Schubladen, die den Unterschied machen

Der Bereich unter dem Kinderbett bleibt erstaunlich oft ungenutzt. Dabei steckt dort einiges an Platz: für Wechselkleidung, Bettwäsche, Babyschlafsäcke oder saisonale Textilien. Bettschubladen holen diesen Raum zurück, leise und ohne zusätzliche Möbel.

Set aus 2 Schubladen für Hausbetten und Milo Bett | 90 x 200 cm | Walnuss
Set aus 2 Schubladen für Hausbetten und Milo Bett | 90 x 200 cm | Walnuss

Kinderbetten mit integrierten Schubladen sparen den Platz für eine extra Kommode. Das macht besonders in kleineren Zimmern einen echten Unterschied. Die Schubladen lassen sich dank Rollen leicht herausziehen und wieder einschieben, auch mit einer Hand, während die andere das Kind hält.

Dabei lohnt es sich, die Bettgröße mitzudenken. Ein 70×140-Bett bietet weniger Stauraum unter der Liegefläche als ein größeres Modell. Die Petite Amélie Schubladen für Kleinkinderbetten im Format 70×140 cm fassen je nach Modell bis zu 15 oder 20 kg und passen zu verschiedenen Bettmodellen der Plume- und Nuage-Kollektion. Vier Rollen sorgen dafür, dass sie auf jedem Boden leicht gleitet.

Wann ist der Wechsel vom Kleinkinderbett sinnvoll, und was ändert sich beim Stauraum?

Ein 70×140-Bett begleitet Dein Kind in der Regel bis etwa zum dritten oder vierten Lebensjahr. Danach wächst es heraus, nicht nur in der Länge, sondern auch im Bewegungsradius. Der Wechsel auf ein größeres Bett eröffnet neue Möglichkeiten: breitere Schubladen, mehr Raum unter dem Bett, und bei Bedarf ein Ausziehbett mit Schlafffunktion, wenn Übernachtungsgäste kommen.

Ausziehbett für Hausbetten und «Nid» Juniorbett 80 x 160 cm | Natur

Ausziehbett für Hausbetten und «Nid» Juniorbett 80 x 160 cm | Natur

  • Sofort ein Gästebett – bis 110 kg belastbar
  • Passt unter Maison, Rêve und Nid
  • Nachhaltig aus FSC-zertifiziertem Kiefernholz
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Das Schubladen-Set für 90×200-cm-Betten von Petite Amélie umfasst zwei Schubladen aus massivem Kiefernholz, die nebeneinander unter das Bett passen, jeweils mit vier Rollen und einer Tragkraft von 20 kg. So entsteht ein ganzer zusätzlicher Aufbewahrungsbereich, ohne dass das Zimmer voller wirkt.

Der Bettwechsel ist auch ein natürlicher Zeitpunkt fürs Aussortieren. Was hat sich angesammelt? Was braucht Dein Kind jetzt wirklich? Die Übergangsphase lädt dazu ein, den Stauraumalltag neu zu denken.

Montessori-Stauraum: Aufbewahrung, die Selbstständigkeit fördert

Alles hat seinen Platz, und dieser Platz ist für das Kind erreichbar. So lässt sich der Kern des Montessori-Gedankens in Bezug auf Aufbewahrung zusammenfassen. Es geht nicht um ein bestimmtes Regal oder eine besondere Ästhetik, sondern um eine Haltung: dem Kind zutrauen, dass es selbst wählen, spielen und wieder aufräumen kann.

MONTESSORI BÜCHERREGAL «ELLIPSE» | NATUR
MONTESSORI BÜCHERREGAL «ELLIPSE» | NATUR

Offene Körbe und niedrige Regale laden zum eigenständigen Spielen ein. Dein Kind sieht, was da ist, und greift selbst danach. Kein Bitten, kein Warten. Gleichzeitig gilt: wenige Spielzeuge gleichzeitig sichtbar zu haben, reduziert Reizüberflutung und fördert die Konzentration. Ein Korb mit wenigen Dingen wirkt einladend. Eine Kiste randvoll wirkt überwältigend.

Klare Zuordnung hilft: ein Korb pro Spielzeugtyp, ein Fach pro Kategorie. Kinder lernen Ordnung durch Struktur, nicht durch Ermahnungen. Wenn der rote Korb immer die Bausteine hat und der blaue die Stofftiere, wird das Aufräumen zum Wiedererkennen.

Dieser Ansatz hat noch einen weiteren Vorteil: Wer sein Spielzeug sieht und erreicht, greift eher danach als nach einem Bildschirm. Sichtbare, greifbare Spieloptionen fördern selbstbestimmtes Spielen, ganz ohne Aufforderung. Offene Aufbewahrung für häufig Genutztes, Schubladen und geschlossene Körbe für alles andere: diese Kombination schafft ein Kinderzimmer, das gleichzeitig einladend und ruhig wirkt.

Spielzeugrotation: weniger Chaos, mehr Freude

  • Weniger auf einmal: Nur eine überschaubare Auswahl an Spielzeugen gleichzeitig sichtbar und zugänglich machen. Der Rest wird verstaut.

  • Regelmäßig tauschen: Alle paar Wochen einige Spielzeuge durch andere ersetzen. Das hält das Interesse frisch, ganz ohne Neukauf.

  • Aufbewahrung dafür: Verschließbare Körbe oder Bettschubladen eignen sich gut für den Spielzeugpool, der gerade pausiert.

  • Großes Aussortieren: Zweimal im Jahr lohnt sich ein Rundumblick, zum Beispiel vor dem Geburtstag und vor Weihnachten.

  • Gemeinsam machen: Die Rotation zusammen mit Deinem Kind gestalten. Was soll bleiben, was darf pausieren? Das fördert die Wertschätzung für das, was da ist.

Die Stauraum-Checkliste fürs Kinderzimmer

  • Kleidung: Eine Kommode mit tiefen Schubladen oder Bettschubladen für Wechselwäsche. Haken auf Kindhöhe für Jacken und kleine Taschen.

  • Spielzeug: Zwei bis drei offene Körbe oder Kisten auf Bodenhöhe. Ein niedriges Regal auf Kindhöhe für Lieblingsstücke.

  • Bücher: Ein frontales Bücherregal, bei dem die Buchcover sichtbar sind. Auf Kindhöhe platziert, lädt es zum Blättern und Entdecken ein.

  • Textilien: Babyschlafsäcke, Decken und Krabbeldecken in einer flachen Schublade oder einem Weidenkorb, in der Nähe des Bettes oder der Kommode.

  • Extras: Wandhaken für Rucksack und Regenjacke. Eine Aufbewahrungsbox für Mal- und Bastelmaterial.

  • Mitwachsen: Beim Kauf darauf achten, ob Möbel lange nutzbar bleiben. Eine Schublade, die heute unter das 70×140-Bett passt, kann morgen auch im nächsten Zimmer ihren Platz finden.

Kleines Kinderzimmer, kluge Lösungen: den Raum gut nutzen

Nicht jedes Kinderzimmer hat viel Grundfläche. In kleineren Räumen zählt jeder Zentimeter, und die besten Lösungen nutzen Flächen, die sonst unbeachtet bleiben.

Vertikaler Raum hilft: Wandregale und Wandhaken halten den Boden frei. Bei hohen Regalen gilt eine einfache Aufteilung: die unteren Fächer gehören dem Kind, die oberen sind für Dinge, die Erwachsene verwalten.

Multifunktionale Möbel sind hier besonders wertvoll. Eine Kommode mit Wickelaufsatz wird zur Kleiderkommode, sobald die Wickelzeit vorbei ist. Ein Bett mit Schubladen ersetzt ein zusätzliches Möbelstück. So bleibt das Zimmer übersichtlich, ohne dass etwas fehlt.

Ausziehbett für Hausbett «Maison» 80 x 160 cm | Walnuss
Ausziehbett für Hausbett «Maison» 80 x 160 cm | Walnuss

Ein weiterer Gedanke, der Ruhe schafft: Spielecke und Schlafecke dürfen sich visuell voneinander unterscheiden. Ein Regal oder ein Korb kann die Grenze markieren. Das hilft nicht nur bei der Ordnung, sondern auch beim Einschlafen, wenn der Spielbereich aus dem Blickfeld rückt.

Entdecke die Petite Amélie Bettschubladen und Stauraumlösungen, die genau für solche Räume entwickelt wurden.

Häufig gestellte Fragen zum Stauraum im Kinderzimmer

Was sind die Must-haves für ein Kinderzimmer?

Zu den Grundlagen gehören ein altersgerechtes Bett, ausreichend Stauraum und ein freier, sicherer Spielbereich. Das Bett steht am besten ruhig, entfernt von Heizkörpern und losen Schnüren.

Wie schaffe ich Stauraum im Kinderzimmer?

Am wirkungsvollsten durch durchdachte Möbel wie Bettschubladen, Regale und Körbe. So bleiben Dinge sortiert und gut erreichbar. Standsichere, geprüfte Möbel geben dabei die zuverlässige Grundlage.

Wie viel Stauraum braucht ein Kinderzimmer?

Eine gute Orientierung: Aufbewahrung für Kleidung (Kommode oder Bettschubladen), Spielzeug (zwei bis drei Körbe), Bücher (ein Regal auf Kindhöhe) und Textilien (Schublade oder Korb). Gut organisiert schlägt vollgestopft.

Schublade für mitwachsendes Babybett «Rétro» 70×140 cm

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Ab welchem Alter kann mein Kind selbst aufräumen?

Kleine Kinder können einfache Aufgaben übernehmen, wenn die Aufbewahrung auf ihrer Höhe und klar strukturiert ist, zum Beispiel Spielzeug in einen Korb legen. Mit der Zeit wird daraus eine feste Gewohnheit.

Was ist besser: offene oder geschlossene Aufbewahrung im Kinderzimmer?

Eine Kombination funktioniert am besten. Offene Körbe und Regale für häufig genutztes Spielzeug fördern Eigenständigkeit. Schubladen eignen sich für Kleidung und Dinge, die nicht ständig sichtbar sein müssen.

Wie oft sollte man Spielzeug im Kinderzimmer aussortieren oder rotieren?

Alle paar Wochen einige Spielzeuge austauschen hält das Interesse frisch. Ein größeres Aussortieren lohnt sich etwa zweimal im Jahr, zum Beispiel vor dem Geburtstag und vor Weihnachten.

Ein Kinderzimmer, das mit Dir wächst

Ordnung im Kinderzimmer ist kein einmaliges Projekt, sondern etwas, das sich mit Deinem Kind verändert. Was heute passt, darf morgen anders aussehen. Die richtigen Möbel begleiten diesen Wandel: standsicher, langlebig und so gestaltet, dass Kinder selbst Ordnung halten können.

Petite Amélie Bettschubladen und Kommoden sind aus massivem Kiefernholz gefertigt und auf langlebigen Gebrauch ausgelegt. Die Oberflächen lassen sich einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, und viele Modelle tragen eine FSC-Zertifizierung, sodass auch die Herkunft stimmt.

Und am Ende eines langen Tages, wenn die Bausteine im Korb liegen, die Bücher im Regal stehen und die Schublade unter dem Bett leise zugeschoben ist: dann wird aus dem Kinderzimmer genau das, was es sein soll. Ein ruhiger Ort. Alles an seinem Platz.

Petite Amélie Team
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The Petite Amélie team is made up of parents, creatives, and specialists who share a passion for creating beautiful, practical spaces for families. From product design to customer experience, we work closely together to bring thoughtful ideas to life and support everyday family moments.      

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