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Ein Bodenbett für Kinder ist ein bodennahes Bett mit Lattenrost, das Kindern ab etwa 18 Monaten selbstständiges Ein- und Aussteigen ermöglicht.
Irgendwann kommt dieser Moment: Dein Kind zieht sich am Gitterstab hoch, schaut neugierig über den Rand und möchte am liebsten selbst entscheiden, wann es aufsteht. Das Gitterbett, das monatelang Geborgenheit gegeben hat, wird langsam eng. Ein Bodenbett ist für viele Familien genau dieser nächste Schritt: ein niedriges, bodennahes Bett, das Deinem Kind erlaubt, eigenständig ein- und auszusteigen. Hier findest Du alles Wesentliche rund um Definition, Vorteile, das passende Alter, Sicherheit und die richtige Größe. Du erfährst auch, worin sich ein Bodenbett vom Hausbett unterscheidet und wie die Montessori-Idee dahintersteht, ganz ohne Ideologie, einfach nah am Familienalltag.
Ein Bodenbett ist ein niedriger Bettrahmen mit integriertem Lattenrost, auf den eine Matratze gelegt wird. Die Liegefläche befindet sich nur wenige Zentimeter über dem Boden. Dein Kind kann selbstständig hinein- und hinausklettern, ohne Hilfe, ohne Hürde. Das Konzept stammt aus der Montessori-Pädagogik: Maria Montessori beobachtete, dass Kinder von einem Schlafplatz profitieren, der auf ihrer Augenhöhe liegt und den sie frei nutzen können.
Im Alltag begegnen Dir verschiedene Bezeichnungen, die oft dasselbe meinen. „Bodenbett" beschreibt die Bauform: ein flacher, bodennaher Rahmen. „Montessori-Bett" betont den pädagogischen Hintergrund. „Floor Bed" ist die englische Variante, die sich auch im deutschsprachigen Raum verbreitet hat. Daneben tauchen Begriffe wie „bodentiefes Kinderbett", „niedriges Kinderbett" oder „Bodenbettrahmen" auf. Gemeint ist im Kern immer dasselbe Prinzip.
Eine Matratze direkt auf dem Boden klingt nach der einfachsten Lösung, hat aber einen Nachteil: Ohne Lattenrost fehlt die Luftzirkulation unter der Matratze, und Feuchtigkeit kann sich stauen. Ein Bodenbett löst das, weil der Rahmen die Matratze leicht anhebt und Luft darunter zirkulieren lässt. Außerdem gibt der Rahmen dem Kind eine sichtbare Bettkante, eine kleine Orientierung, die den Schlafplatz klar vom restlichen Zimmer abgrenzt.
Neben dem Bodenbett gibt es weitere Kinderbett-Formen: das Gitterbett für die ersten Monate, das Juniorbett als Zwischenstufe, das Hausbett mit Dachgiebel und später das Etagenbett. Das Bodenbett ordnet sich als ruhiger, schlichter Einstieg in die eigenständige Schlafwelt ein.
Für viele Familien ist ein Bodenbett ein sinnvoller Schritt, sobald das Kind sicher krabbelt und sich aufrichten kann. Es gibt mehrere Gründe, warum Eltern sich dafür entscheiden.
Ein Bodenbett lässt Dein Kind selbst entscheiden, wann es sich hinlegt und wann es aufsteht. Morgens aufwachen, leise aus dem Bett gleiten, zum Buchregal gehen: solche kleinen Momente stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. In der Montessori-Pädagogik ist das Teil der „vorbereiteten Umgebung", ein Raum, der dem Kind auf Augenhöhe begegnet.
Die niedrige Aufbauhöhe gibt gleichzeitig Dir als Elternteil ein ruhiges Gefühl. Die Strecke zwischen Matratze und Boden ist so kurz, dass ein nächtliches Herausrollen kaum eine Rolle spielt. Dein Kind kann sich frei bewegen, strecken, rollen und nachts seinen Weg zurück ins Bett finden.
Ein durchdacht gewähltes Bodenbett begleitet vom Kleinkindalter bis ins Grundschulalter. Statt mehrerer Zwischenlösungen kann eine überlegte Größenwahl viele Jahre tragen. Die Montessori-Betten von Petite Amélie sind aus massivem Kiefernholz gefertigt, mit FSC-100%-Zertifizierung und stabilem Lattenrost. Natürliche Materialien, die für den Alltag mit Kindern gemacht sind.
Ehrlich gesagt: Ein Bodenbett passt nicht zu jeder Situation. In sehr beengten Räumen, in denen keine kindersichere Zone rund ums Bett möglich ist, kann ein klassisches Gitterbett die bessere Wahl sein. Auch Familien, die viel unterwegs sind, schätzen manchmal die klare Begrenzung eines höheren Bettes. Und für die ersten Monate empfiehlt kindergesundheit-info.de, das Baby im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen. Das Bodenbett kommt danach, als ruhiger nächster Schritt.
Tagsüber wird das niedrige Bett übrigens schnell zum Rückzugsort: zum Bilderbuch-Anschauen, zum Kuscheln mit dem Stofftier oder einfach zum stillen Dasitzen.
Ein festes Alter gibt es nicht. Entscheidend ist die Entwicklung Deines Kindes. Die wichtigsten Signale: Dein Kind krabbelt sicher, zieht sich an Möbeln hoch, zeigt Interesse daran, selbstständig in sein Bett zu kommen, oder klettert vielleicht schon aus dem Gitterbett heraus. Viele Familien beginnen den Umstieg zwischen dem zehnten und dem vierundzwanzigsten Lebensmonat.
Der Übergang gelingt ruhiger, wenn Du das Bodenbett zunächst tagsüber für ein Nickerchen einführst und die gewohnte Schlafroutine beibehältst. Ein Zeitraum, in dem Gitterbett und Bodenbett parallel stehen, kann den Wechsel sanfter machen. Die Petite Amélie Kleinkindbetten in 70×140 cm sind ab 18 Monaten geeignet und bieten mit ihrer niedrigen Einstiegshöhe einen behutsamen Start.
Ein Bodenbett bringt von Natur aus ein beruhigendes Merkmal mit: die geringe Höhe. Trotzdem gibt es einige Dinge, die den Schlafplatz noch sicherer machen.
Rausfallschutz: In den ersten Wochen nach dem Umstieg kann ein seitliches Schutzgitter helfen. Die Petite Amélie Bodenbetten haben ein abnehmbares Seitengitter, das sich links oder rechts montieren lässt und später ganz entfernt werden kann, wenn Dein Kind sicher schläft.
Platzierung im Raum: Stelle das Bett bündig an eine Wand oder mit deutlichem Abstand dazu. Bei den Kleinkindbetten von Petite Amélie gilt: Der Spalt zwischen Bett und Wand sollte entweder unter 65 mm oder über 230 mm betragen. Beim 2-in-1 Modell in 80×160 cm liegt der empfohlene Mindestabstand bei 300 mm. Halte den Bereich rund ums Bett frei von Schnüren und schweren Wandbildern.
Material und Verarbeitung: Massives Holz, abgerundete Kanten und sorgfältig geprüfte Oberflächen sind die Grundlage eines zuverlässigen Kinderbettes. Die Bodenbetten von Petite Amélie entsprechen der europäischen Sicherheitsnorm EN 716 für Kinderbetten sowie EN 71-3 für lackierte Oberflächen. Das GS-Zeichen bestätigt die unabhängige Prüfung nach deutschen Qualitätsstandards. FSC-zertifiziertes Holz gibt Dir zusätzliche Sicherheit über die Herkunft des Materials.
Die Größe hängt von drei Dingen ab: dem Alter Deines Kindes, dem verfügbaren Platz im Zimmer und der Frage, wie lange das Bett mitwachsen soll.
Die gängigen Maße im deutschsprachigen Raum auf einen Blick:
Größe
Passend für
Stärke
Worauf achten
70×140 cm
Kleinkinder ab 18 Monaten bis ca. 4 Jahre
Kompakter Einstieg, passt auch in kleine Kinderzimmer
Maximale Matratzenhöhe 10 cm; Kind wächst relativ schnell heraus
80×160 cm
Kinder ab ca. 4 Jahren bis 6 Jahre
Gute Übergangsgröße, oft als 2-in-1 Lösung erhältlich
Maximale Matratzenhöhe 10 cm; Zubehör wie Unterbett-Schublade möglich
90×200 cm
Kinder ab ca. 4 Jahren bis ins Jugendalter
Klassische Standardgröße, langlebige Anschaffung
Maximale Matratzenhöhe 12 cm; benötigt ausreichend Platz im Kinderzimmer
140×200 cm
Kinder ab ca. 4 Jahren bis 12 Jahre
Viel Platz zum Bewegen; Eltern können sich zum Vorlesen dazulegen
Maximale Matratzenhöhe 12 cm; benötigt ein geräumiges Kinderzimmer
Kleines Kinderzimmer, erstes eigenes Bett: Das Modell «Nid» in 70×140 cm aus massivem Kiefernholz passt auch in kompakte Räume. Es trägt bis zu 120 kg und bietet einen soliden Einstieg.
Mitwachsende Lösung bis ins Grundschulalter: Das 2-in-1 Bodenbett «Nid» in 80×160 cm lässt sich mit zwei verschiedenen Eckpfosten-Sets vom niedrigen Bodenbett zum höheren Juniorbett umbauen, eine einzige Anschaffung für mehrere Jahre.
Viel Platz und gemeinsames Vorlesen: Das Bodenbett «Nid» in 140×200 cm bietet genug Fläche, damit Du Dich abends zum Geschichtenerzählen dazulegen kannst. In der Walnuss-Ausführung mit wasserbasiertem Lack fügt es sich ruhig in den Raum ein.
Plane auf mindestens zwei Seiten genug Freiraum für das Ein- und Aussteigen. Halte den Weg zur Tür frei. Niedrige Regale, ein weicher Teppich und keine Stolperkanten rund ums Bett schaffen eine Zone, in der Dein Kind sich sicher erkunden und bewegen kann.
Beide Bettformen stehen bodennah und ermöglichen selbstständiges Ein- und Aussteigen. Der Unterschied liegt im Rahmen: Ein klassisches Bodenbett hat klare, offene Linien ohne Aufbau. Ein Hausbett bringt einen Dachgiebel und seitliche Stützen mit, die eine geborgene kleine Welt schaffen.
Die Entscheidung ist oft eine Frage des Stils. Wer ein ruhiges, schlichtes Kinderzimmer bevorzugt, greift zum Bodenbett. Wer das Bett gleichzeitig als Spiel- und Schlafraum denkt, findet im Hausbett eine einladende Kombination. Beide Formen folgen demselben Grundgedanken: niedrig, offen, kindgerecht.
In den größeren Varianten ab 140×200 cm bieten beide Formen genug Platz, um sich als Elternteil zum Vorlesen dazuzulegen.
Was ist ein Bodenbett?
Ein Bodenbett ist ein sehr niedriges Kinderbett, bei dem die Matratze auf einem Lattenrost direkt nahe am Boden liegt. Im Montessori-Kontext wird es auch Floor Bed, Montessori-Bett oder bodentiefes Bett genannt. Es unterscheidet sich vom klassischen Kinderbett vor allem dadurch, dass das Kind selbstständig ein- und aussteigen kann.
Ist ein Bodenbett sinnvoll?
Für viele Familien ist ein Bodenbett sinnvoll, sobald das Kind sicher mobil ist und sich selbstständig hinlegen sowie aufstehen kann. Es unterstützt Selbstständigkeit und bietet eine niedrige, geborgene Schlafumgebung. Ob es passt, hängt vom Entwicklungsstand und der kindgerechten Gestaltung des Zimmers ab.
Ab welchem Alter eignet sich ein Bodenbett für Kinder?
Ein Bodenbett eignet sich weniger ab einem festen Alter als vielmehr dann, wenn das Kind sicher krabbelt, sich hochzieht und selbstständig bewegen kann. In der Praxis wechseln viele Familien zwischen etwa 18 und 24 Monaten.
Wie groß sollte ein Bodenbett für Kleinkinder sein?
Übliche Größen sind 70×140 cm als kompakte Einstiegsgröße, 80×160 cm als Übergangsgröße und 140×200 cm als mitwachsende Standardgröße. Welche Größe passt, hängt von Raumgröße, Nutzungsdauer und dem Wunsch ab, sich zeitweise dazuzulegen.
Welche Matratze eignet sich für ein Bodenbett?
Empfehlenswert ist eine atmungsaktive Matratze mit passendem Härtegrad. Wichtig ist, dass die Matratze exakt zum Rahmenmaß passt. Ein Prüfsiegel wie OEKO-TEX Standard 100 gibt Orientierung bei den Materialien.
Ein Bodenbett unterstützt Selbstständigkeit, bleibt nah am Boden und passt zu vielen Familien mit Kindern zwischen 18 Monaten und etwa sechs Jahren. Es ist kein Trend, sondern eine ruhige, durchdachte Entscheidung für den Schlafplatz Deines Kindes, von Meilensteinen bis zu Erinnerungen.
Die Montessori-Betten von Petite Amélie sind aus massivem Kiefernholz gearbeitet, FSC-100%-zertifiziert, mit abgerundeten Kanten und einem stabilen Lattenrost. Du kannst sie mit einem ruhigen Gefühl wählen: Jedes Bett entspricht der europäischen Sicherheitsnorm EN 716 für Kinderbetten. Natürliches Holz, ruhige Formen, eine Wahl, die viele Jahre trägt.
Entdecke die Montessori-Betten-Kollektion von Petite Amélie.
Das Team von Petite Amélie besteht aus Eltern, Kreativen und Expert:innen mit einer gemeinsamen Leidenschaft: schöne und praktische Räume für Familien zu gestalten. Vom Produktdesign bis zur Customer Experience arbeiten wir eng zusammen, um durchdachte Ideen zum Leben zu erwecken und die kleinen Familienmomente im Alltag zu begleiten.
MONTESSORI KINDERTISCH MIT STÜHLEN «ELLIPSE» | NATUR
MONTESSORI HOLZSPIELZEUGKISTE «ELLIPSE» | NATUR
MONTESSORI BODENBETT «ELLIPSE» | 70 x 140 CM | NATUR
MONTESSORI BÜCHERREGAL «ELLIPSE» | NATUR
MONTESSORI SPIELZEUGREGAL «ELLIPSE» | NATUR