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Ein Babybett umbauen zum Kleinkindbett ist sinnvoll, sobald das Kind klettert, selbstständig aufstehen will oder etwa 18 Monate alt ist.
Morgens um sechs, das Haus ist still. Aus dem Kinderzimmer hörst Du ein leises Rascheln, dann ein entschlossenes Krabbeln. Dein Kind steht im Gitterbett, beide Hände am oberen Rand, ein Fuß schon zwischen den Sprossen. In diesem Moment weißt Du: Das Gitter schützt nicht mehr, es wird zur Hürde. Ein mitwachsendes Babybett ist genau für diesen Übergang gemacht. Kein neues Bett, kein Aufbau, kein Umzug ins nächste Zimmer. Nur ein ruhiger Umbau, der das vertraute Bett öffnet. Hier geht es um drei Dinge: die richtigen Zeichen erkennen, das Bett behutsam umbauen und den Übergang so begleiten, dass Dein Kind sich sicher fühlt.
Kinder zeigen auf ihre Weise, wann sie bereit sind. Manchmal deutlich, manchmal leise. Ein einzelnes Zeichen ist selten ausschlaggebend, aber eine Kombination macht die Sache klarer.
Kletterversuche. Sobald Dein Kind versucht, über das Gitter zu steigen, bietet es keinen sicheren Schutz mehr. Der Lattenrost liegt zu tief, das Kind zu hoch. Hier wird es Zeit.
Selbstständiges Aufstehen nachts. Dein Kind wacht auf, steht im Bett und möchte raus. Es ruft, es rüttelt, es wartet nicht mehr geduldig.
Alter als Orientierung. Viele Kinder sind ab etwa 18 Monaten so weit. Aber der individuelle Entwicklungsstand zählt mehr als ein festes Datum. Manche Kinder klettern früher, andere erst deutlich später.
Körpergröße. Wenn Dein Kind die Oberkante des Gitters mit ausgestreckten Armen erreicht oder sogar überragt, wird das Übersteigen wahrscheinlicher.
Verbaler Ausdruck. „Wie die Großen schlafen" ist ein Satz, der irgendwann kommt. Wenn Dein Kind den Wunsch äußert, selbst ein- und auszusteigen, ist das ein gutes Zeichen für seine Bereitschaft.
Kein einzelnes Zeichen ist ausschlaggebend. Aber wenn Du zwei oder drei davon wiedererkennst, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Umbau.
Eine kurze Liste zum Abhaken. Je mehr Punkte zutreffen, desto klarer wird die Entscheidung.
☐ Mein Kind klettert oder versucht zu klettern
☐ Mein Kind ist mindestens 18 Monate alt
☐ Mein Kind kann sicher stehen und einige Schritte gehen
☐ Mein Kind wacht nachts auf und möchte selbst aufstehen
☐ Mein Kind zeigt Interesse am eigenständigen Ein- und Aussteigen
☐ Das Gitterbett fühlt sich für unser Kind zu einengend an
Drei oder mehr Punkte? Dann ist der Umbau eine gute Idee. Weniger? Dann darf es ruhig noch ein paar Wochen so bleiben. Kein Druck, kein Zeitlimit.
Wer ein mitwachsendes Babybett hat, muss jetzt nichts Neues kaufen. Das Bett ist bereits dafür gemacht, mitzuwachsen.
Der Umbau ist keine große Sache. Im Kern geht es um drei Schritte: ein Seitenteil abnehmen, den Lattenrost absenken und einen Rausfallschutz anbringen. Das meiste Werkzeug liegt dem Bett bei. Zeitaufwand: in der Regel unter 20 Minuten.
Bei den meisten mitwachsenden Babybetten wird ein seitliches Gitter über Schrauben gelöst. Bei Petite-Amélie-Modellen findest Du die Verschraubung seitlich am Rahmen. Ein Inbusschlüssel reicht aus.
Prüfe beide Seiten: Manche Modelle arbeiten mit Einrastsystemen, andere mit klassischen Schrauben. In der beiliegenden Montageanleitung steht, welches System Dein Bett hat.
Die abgenommenen Teile gut aufbewahren. Falls Du das Bett später für ein weiteres Kind wieder als Gitterbett nutzen möchtest, brauchst Du sie.
Je tiefer der Lattenrost, desto sicherer der Ausstieg für Dein Kind. Die Bettkante bleibt hoch genug, um nachts als Begrenzung zu dienen, aber niedrig genug, damit Dein Kind bequem ein- und aussteigen kann.
Bei Modellen mit 2-fach Höhenverstellung wechselst Du direkt auf die unterste Stufe. Bei 3-fach verstellbaren Modellen kannst Du schrittweise absenken oder direkt auf die unterste Position gehen. Welche Verstellung Dein Modell hat, zeigt die Tabelle im nächsten Abschnitt.
Kinder schlafen unruhig. Sie rollen, drehen sich, rutschen zur Bettkante. Ein Rausfallschutz fängt das auf, ohne die neue Freiheit einzuschränken.
Achte darauf, dass der Schutz zum Bettmodell passt und sicher sitzt. Zwischen Rausfallschutz und Matratze sollte kein Spalt entstehen, in dem sich kleine Hände oder Füße verfangen können.
Kein langer Stoff, keine Schnüre am Bett befestigen. Der Schutz soll schlicht und stabil sein.
Nach dem Umbau einmal alle Schrauben nachziehen und die Konstruktion prüfen. Dann ist das Kleinkindbett bereit.
Alle mitwachsenden Babybetten von Petite Amélie sind für den Umbau zum Kleinkindbett konstruiert. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede.
Modell
Material
Höhenverstellung
Liegefläche
Cocoon
Massives Kiefernholz
3-fach
70 × 143 cm (oval)
Cannelle
Laminierte Spanplatte mit massivem Buchenholz (Gestell, Lattenrost, Seitenteile)
70 × 140 cm
Nuage
Kiefernholz und Holzwerkstoff
2-fach
Japandi
Laminierte Spanplatte mit Massivholz-Elementen (Esche oder Eiche, je nach Variante)
Vintage
Laminierte Spanplatte mit Eichenholz-Elementen
Für die genauen Montageschritte Deines Modells gilt immer die beiliegende Anleitung. Die vollständige Übersicht aller Modelle findest Du auf der Seite der mitwachsenden Babybetten.
Ein mitwachsendes Babybett deckt nicht nur eine Phase ab. Es begleitet Dein Kind durch drei aufeinanderfolgende Schlafphasen, ohne dass Du ein neues Bett anschaffen musst.
Phase 1: Babybett (ab Geburt). Das Gitter ist geschlossen, der Lattenrost auf der höheren Stufe eingestellt. Du kannst Dein Kind bequem hineinlegen und herausnehmen, ohne Dich tief bücken zu müssen.
Phase 2: Kleinkindbett (ab etwa 18 Monaten). Das Seitengitter ist abgenommen, der Lattenrost steht auf der niedrigsten Stufe. Dein Kind steigt selbstständig ein und aus. Ein Rausfallschutz gibt zusätzliche Sicherheit in den ersten Wochen.
In der Praxis bedeutet das: ein einziges Bett, das Dein Kind oft bis zur Einschulung begleitet. Statt mehrfach ein neues Bett zu kaufen, aufzubauen und das alte abzubauen, wächst dieses Bett mit. Massivholz und eine stabile Konstruktion sorgen dafür, dass das Bett auch nach Jahren noch genauso solide steht wie am ersten Tag.
Das ist nicht nur praktisch, sondern auch eine durchdachte Entscheidung. Ein gut verarbeitetes Bett, das mehrere Jahre im Einsatz bleibt, zahlt sich über die gesamte Nutzungsdauer aus.
Das Besondere am Umbau: Das Bett ist vertraut. Gleicher Platz, gleicher Geruch, gleiche Matratze. Nur das Gitter fehlt. Und genau das macht den Unterschied zu einem kompletten Bettwechsel, bei dem alles neu und fremd wäre.
Einbeziehen. Lass Dein Kind beim Umbau dabei sein. Es darf zuschauen, die Schrauben halten, das offene Bett als Erstes ausprobieren. Das schafft Vorfreude statt Unsicherheit.
Gewohnheiten beibehalten. Gleiche Einschlafroutine, gleiche Bettwäsche, gleiche Uhrzeit. Je weniger sich gleichzeitig ändert, desto leichter fällt der Übergang.
Zimmer anpassen. Der Boden direkt neben dem Bett sollte frei sein. Kein hartes Möbelstück in unmittelbarer Reichweite, keine Kante, an der sich Dein Kind stoßen könnte, wenn es nachts aus dem Bett rollt. Das Bett steht am besten an einer Wand, mit ausreichend Abstand zur nächsten Fläche.
Erste Nächte. Manche Kinder schlafen sofort durch, als hätte sich nichts geändert. Andere brauchen ein paar Nächte, um die neue Freiheit einzuschätzen. Beides ist normal. Es ist ein Lernprozess, und Du darfst Deinem Kind die Zeit dafür geben.
Ruhe für Dich. Ein leises Babyfon oder eine Türsicherung gibt Dir in der Eingewöhnungsphase ein ruhiges Gefühl. Du weißt, dass Dein Kind sicher schläft, auch wenn es sich frei bewegen kann.
Viele Eltern stellen sich ähnliche Fragen, wenn der Umbau ansteht. Hier die wichtigsten Antworten.
Meist dann, wenn Dein Kind beginnt, über das Gitter zu klettern, oder wenn seine Größe das Bett unsicher macht. Feste Altersgrenzen gibt es nicht. Die körperliche Bereitschaft zählt mehr als das Geburtsdatum. Die europäische Sicherheitsnorm EN 716 empfiehlt, das Gitterbett nicht mehr zu nutzen, sobald das Kind herausklettern kann.
In der Regel die zum Bett gehörenden Schrauben, das beiliegende Werkzeug und die Montageanleitung des jeweiligen Modells. Je nach Bett wird das Seitenteil entfernt und der Lattenrost auf die tiefste Position gesetzt. Die genaue Umsetzung ist modellabhängig.
Ein Rausfallschutz ist nicht für jedes Modell vorgeschrieben, in der Eingewöhnungszeit aber sehr empfehlenswert. Achte vor allem auf eine stabile Konstruktion und die tiefste Lattenrostposition. Bitte beachte: Der separat erhältliche Rausfallschutz von Petite Amélie ist nicht mit den eigenen Babybetten kompatibel. Schau in die Anleitung Deines Modells, welcher Schutz passt.
Bei vielen mitwachsenden Modellen lässt sich das Gitter wieder anbringen, wenn Du die entfernten Teile aufbewahrt hast. Das hängt vom konkreten Bettmodell ab. Die Originalanleitung zeigt Dir den Rückbau.
Ein mitwachsendes Babybett kann je nach Modell von Geburt bis ins Kleinkindalter genutzt werden. Viele Kinder schlafen bis etwa 3–4 Jahre darin, manche auch länger, solange das Bett sicher und groß genug ist.
Am besten bleibt die Schlafroutine möglichst gleich, damit der Übergang vertraut bleibt. Der Schlafbereich neben dem Bett sollte frei von Stolper- und Sturzrisiken sein. Ein kindgerecht eingerichteter Bereich rund ums Bett gibt mehr Sicherheit als jede Regel.
Zeichen erkennen, Seitengitter abnehmen, Lattenrost absenken, Übergang begleiten. Der Umbau vom Babybett zum Kleinkindbett ist kein großes Projekt, sondern ein kleiner, gut machbarer Schritt. Und einer, der sich richtig anfühlt, weil Dein Kind bereit dafür ist.
Die mitwachsenden Babybetten von Petite Amélie begleiten Kinder vom ersten Schlaf bis weit in die Kleinkindzeit. Massivholz-Elemente, eine stabile Konstruktion sorgen dafür, dass das Bett nach dem Umbau genauso zuverlässig steht wie zuvor. Jedes Modell ist nach der europäischen Sicherheitsnorm EN 716 für Babybetten geprüft.
Ein Bett, das bleibt, während Dein Kind wächst. Von Meilensteinen bis zu Erinnerungen.
Het team van Petite Amélie bestaat uit ouders, creatievelingen en specialisten met één gedeelde liefde: het creëren van mooie, praktische ruimtes waar gezinnen zich echt thuis voelen. Van productdesign tot klantbeleving werken we met veel zorg samen om ideeën tot leven te brengen die het dagelijks gezinsleven nét een beetje mooier maken.