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Ein Hausbett ist mehr als ein Schlafplatz. Es ist der Ort, an dem Dein Kind abends zur Ruhe kommt, morgens die ersten Abenteuer plant und zwischendurch Kuscheltiere zum Tee einlädt. Mit seinem Dachrahmen gibt es dem Kinderzimmer eine ruhige Mitte und Deinem Kind ein Gefühl von Geborgenheit. Ob Du gerade das erste eigene Bett planst oder das Kinderzimmer neu einrichtest: Hier findest Du alles, was bei der Auswahl hilft, von der passenden Größe über Sicherheit und Stauraum bis hin zu Einrichtungsideen, die im Alltag wirklich funktionieren.
Ein Hausbett ist ein Kinderbett mit einem Giebel- oder Dachaufbau, der die Silhouette eines kleinen Hauses nachzeichnet. Die niedrige Einstiegshöhe macht es Kindern leicht, eigenständig ein- und auszusteigen. Das stärkt das Selbstvertrauen und passt gut zum Montessori-Gedanken: Räume so gestalten, dass Kinder sich darin selbstständig bewegen können.
Was Hausbetten bei Familien so beliebt macht, ist die Kombination aus Geborgenheit und Gestaltungsfreiheit. Der Dachrahmen gibt dem Bett eine natürliche Begrenzung, fast wie eine kleine Höhle. Gleichzeitig lässt er sich mit Vorhängen oder Textilien ganz nach Geschmack verwandeln.
Das klassische Hausbett mit Dachrahmen ist die beliebteste Variante. Zwei seitliche Streben tragen den Giebel und geben dem Bett seine typische Hausform. Daneben gibt es Tipi-Betten mit spitz zulaufendem Aufbau, die etwas leichter und verspielter wirken.
Ein Hausbett ist übrigens etwas anderes als ein Himmelbett oder ein Baldachin. Ein Himmelbett hat einen Stoffhimmel über dem gesamten Bett, ein Baldachin ist ein aufgehängtes Stoffdach. Beides lässt sich mit einem Hausbett kombinieren, ersetzt aber nicht den festen Dachrahmen.
Der größte Unterschied liegt im Design und in der Höhe. Ein Hausbett ist in der Regel niedriger als ein herkömmliches Kinderbett und bietet durch den Dachaufbau mehr Möglichkeiten für Dekoration und fantasievolles Spiel. Die niedrige Bauweise unterstützt die kindliche Selbstständigkeit, während ein normales Kinderbett oft funktionaler, aber weniger einladend wirkt.
Ein Hausbett eignet sich ab etwa 4 Jahren. In diesem Alter schlafen die meisten Kinder eigenständig ein und können sich sicher im Bett bewegen. Ein Rausfallschutz gibt dabei zusätzliche Sicherheit, besonders in den ersten Monaten nach dem Umstieg.
Der Übergang vom Gitterbett gelingt leichter, wenn Dein Kind bei der Auswahl mitentscheiden darf. Vertraute Schlafroutinen, das Lieblingskuscheltier und eine ruhige Eingewöhnung helfen, das neue Bett schnell zum eigenen Ort zu machen.
Das hängt von der Größe ab. Ein Hausbett in 90x200 cm begleitet Dein Kind bis ins Jugendalter, oft bis zum 10. oder 12. Lebensjahr. Bei einigen Modellen lässt sich der Dachaufbau später abnehmen, sodass ein schlichtes Bett übrig bleibt. Die Größe 80x160 cm hat eine kürzere Nutzungsdauer, ist aber eine gute Wahl für kleinere Zimmer.
Hausbetten gibt es in verschiedenen Maßen. Die gängigsten sind 80x160 cm für Kinder ab 4 Jahren und 90x200 cm als Standardgröße mit langer Nutzungsdauer.
Die kompakte Größe passt gut in kleinere Kinderzimmer und eignet sich für Kinder von etwa 4 bis 7 Jahren.
Mit 90x200 cm entscheidest Du Dich für die meistgewählte Hausbett-Größe. Sie wächst mit Deinem Kind vom Kindergartenalter bis weit ins Schulalter. Außerdem lässt sich diese Größe gut mit einer Bettschublade für zusätzlichen Stauraum kombinieren.
Drei Dinge helfen bei der Wahl: die Zimmergröße, die geplante Nutzungsdauer und die Frage, ob Du Dich abends zum Vorlesen dazulegen möchtest. Eine einfache Orientierung: Das Bett sollte maximal ein Drittel der Raumfläche einnehmen, damit genug Platz zum Spielen bleibt.
Kleine Kinderzimmer, viele Kuscheltiere, Bauklötze und Bilderbücher: Stauraum ist fast immer willkommen. Ein Hausbett mit Schublade nutzt den Platz unter dem Bettrahmen für Bettwäsche, Saisonkleidung oder die wachsende Kuscheltiersammlung. Eine Schublade lässt sich einfach herausziehen und gibt Kindern die Möglichkeit, selbst Ordnung zu halten.
Ein Bettkasten bietet noch mehr Volumen, erfordert aber etwas mehr Handhabung beim Öffnen. Wichtig bei beiden Varianten: Vor dem Bett braucht es mindestens 60 cm freien Platz, damit sich die Schublade bequem öffnen lässt. Und nicht alle Hausbett-Modelle sind mit Stauraum kompatibel, da Rahmenhöhe und Bauweise eine Rolle spielen.
Der Dachrahmen eines Hausbetts lädt dazu ein, den Schlafplatz in eine ruhige Rückzugswelt zu verwandeln. Ein passender Vorhang aus Leinen oder Musselin lässt sich seitlich am Rahmen befestigen und schenkt dem Bett eine sanfte Höhlenatmosphäre. Er ist leicht zu wechseln und lässt Luft zirkulieren.
Für Kinder zwischen 4 und 5 Jahren reichen ruhige Farben und weiche Kissen, um das Bett einladend zu gestalten. Ein paar vertraute Kuscheltiere, ein weiches Kissen in gedämpftem Farbton: mehr braucht es oft nicht.
Vorschulkinder ab 5 oder 6 Jahren gestalten ihren Schlafplatz gern selbst mit. Ein Namensschild an der Wand neben dem Bett oder ein Vorhang in der Lieblingsfarbe machen das Hausbett zum ganz eigenen Ort.
Als zeitlose Basis eignen sich Weiß und Naturholz. Akzentfarben lassen sich über Textilien aus Baumwolle und Leinen setzen und mit den Jahreszeiten oder dem Geschmack Deines Kindes einfach austauschen.
Für die Dekoration am Hausbett gilt: Weniger ist mehr, und Sicherheit kommt zuerst. Keine Lichterketten, Girlanden oder losen Gegenstände am Bettrahmen oder Dachaufbau befestigen. Der passende Vorhang von Petite Amélie ist speziell für die Hausbett-Konstruktion entworfen und die zuverlässige Wahl, um das Bett zu verschönern. Bei Textilien lohnt sich ein Blick auf das OEKO-TEX Standard 100 Siegel: Es bestätigt, dass die Stoffe auf Schadstoffe geprüft sind.
Kinder bewegen sich im Schlaf, rollen, drehen sich und wechseln die Position. Ein Rausfallschutz gibt Dir und Deinem Kind ein ruhiges Gefühl, besonders in der Eingewöhnungsphase und bei jüngeren Kindern.
Ein fest montierter Rausfallschutz ist Teil des Bettgestells und dauerhaft stabil. Ein abnehmbarer oder klappbarer Schutz lässt sich zur Seite legen, wenn Du Dich abends zum Vorlesen dazulegst.
Der Rausfallschutz sollte mindestens 16 cm über dem Matratzenniveau liegen. Zwischen Matratze und Schutz darf kein Spalt entstehen. Nach der Montage einmal kräftig rütteln: Das Bett sollte absolut wackelfrei stehen.
Die Sicherheitsnorm EN 716 für Kinderbetten stellt sicher, dass der Gitterstababstand maximal 6,5 cm beträgt, keine Schrauben vorstehen und die Konstruktion stabil ist. Ein Rausfallschutz ist mindestens bis zum 6. Lebensjahr eine zuverlässige Begleitung.
Schrauben bündig und abgedeckt?
Kein Spalt zwischen Matratze und Bettrahmen?
Gitterstababstand unter 6,5 cm?
Bett nach Montage wackelfrei?
Rausfallschutz mindestens 16 cm über Matratze?
Vor dem Kauf lohnt es sich, den Raum genau auszumessen. Neben der Grundfläche des Betts ist auch die Höhe des Dachaufbaus wichtig, damit alles stimmig ins Zimmer passt.
In einem kleinen Zimmer spart es Fläche, das Hausbett direkt an die Wand zu stellen. Eine Schublade unter dem Bett ersetzt den zusätzlichen Schrank. Wandregale über dem Bett bieten Platz für Bilderbücher und kleine Schätze, ohne Bodenfläche zu beanspruchen. Besonders schön: das Hausbett in einer Nische oder Ecke positionieren. Die natürlichen Begrenzungen verstärken das gemütliche Höhlengefühl.
Mit mehr Platz kann das Hausbett als ruhiger Raumteiler dienen und Spielbereich und Schlafbereich optisch voneinander trennen. Ein kleiner Tisch und Stuhl neben dem Bett schaffen eine eigene Ecke zum Malen und Vorlesen, eine kleine Welt im Kinderzimmer.
Mindestabstand zur Heizung: 30 cm
Keine Zugluft am Schlafplatz
Mindestens 60 cm Platz vor dem Bett, wenn eine Schublade darunter ist
Hausbett mit Rausfallschutz: Sicherheit im Kinderzimmer
Ein Rausfallschutz gibt Kindern im Schlaf einen zuverlässigen Halt. Varianten umfassen fest montierte Gitter nach EN 716, abnehmbare Schutzeinrichtungen und gepolsterte Modelle. Stabile Montage, lückenfreie Passgenauigkeit und ein Gitterstababstand zwischen 4,5 und 6,5 cm sorgen für einen sicheren Schlafplatz.
Warum sind Hausbetten so beliebt?
Hausbetten verbinden eine niedrige, kindgerechte Bauweise mit einem einladenden Design. Sie geben Kindern Geborgenheit, fördern ihre Selbstständigkeit und lassen sich mit einfachen Mitteln ganz individuell gestalten.
Was ist ein Hausbett und wie unterscheidet es sich von einem normalen Kinderbett?
Ein Hausbett ist ein niedriges Kinderbett mit Giebel- oder Dachrahmen in Hausform. Es unterscheidet sich von normalen Kinderbetten durch die geringe Einstiegshöhe, die vielfältigen Dekomöglichkeiten und die Unterstützung kindlicher Selbstständigkeit nach Montessori-Prinzipien.
Ab welchem Alter ist ein Hausbett für mein Kind geeignet?
Hausbetten eignen sich ab etwa 4 Jahren, wenn Dein Kind eigenständig ein- und aussteigen kann. Ein niedriges Modell mit Rausfallschutz gemäß EN 716 bietet dabei zusätzliche Sicherheit.
Welche Hausbett-Größe ist die beste Wahl?
Die Größe 90x200 cm ist am beliebtesten, da sie vom Kindesalter bis ins Jugendalter mitwächst und zu Standardmatratzen passt. Die Größe 80x160 cm eignet sich für kleinere Zimmer, hat aber eine kürzere Nutzungsdauer.
Braucht ein Hausbett einen Rausfallschutz?
Für Kinder unter 6 Jahren ist ein Rausfallschutz eine gute Begleitung. Er sollte mindestens 16 cm über der Matratzenoberkante liegen und ohne Spalten montiert sein, gemäß EN 716.
Welches Material ist das beste für ein Hausbett?
Massivholz ist langlebig und stabil. Lacke, die nach EN 71-3 geprüft sind, bestätigen die Schadstofffreiheit der Oberfläche. OEKO-TEX Standard 100 zertifizierte Textilien sorgen für geprüfte Stoffe direkt am Körper des Kindes.
Wie kann ich ein Hausbett schön und sicher dekorieren?
Ein Vorhang aus Leinen oder Musselin mit OEKO-TEX Standard 100 Siegel ist eine schöne und zuverlässige Wahl. Lichterketten, Girlanden oder lose Gegenstände am Bettrahmen sind besser wegzulassen. Alle Dekoelemente sollten kindersicher und schadstoffgeprüft sein.
Ein Hausbett ist eine Entscheidung für ruhige Nächte, Geborgenheit und wachsende Selbstständigkeit. Drei Dinge zählen dabei am meisten: eine Größe, die zum Zimmer und zur geplanten Nutzungsdauer passt. Massivholz und natürliche Materialien, die sich gut anfühlen und lange halten. Und eine Sicherheitsausstattung mit Rausfallschutz und geprüfter Qualität, die Dir ein ruhiges Gefühl gibt.
Was als Schlafplatz beginnt, wird schnell zum Lieblingsort. Zum Versteck an Regentagen, zur Vorlesehöhle am Abend, zur Abenteuerbasis am Sonntagmorgen. Gebaut um lange zu halten, entworfen um geliebt zu werden.
Alle Hausbetten von Petite Amelie sind aus Massivholz gefertigt und mit schadstoffgeprüften Lacken nach EN 71-3 versehen. Sie erfüllen die Sicherheitsnorm EN 716 für Kinderbetten und tragen das CE-Kennzeichen sowie das GS-Prüfsiegel (Geprüfte Sicherheit).
Entdecke die Hausbett-Kollektion von Petite Amelie und finde das passende Bett für Euer Kinderzimmer.
Das Team von Petite Amélie besteht aus Eltern, Kreativen und Expert:innen mit einer gemeinsamen Leidenschaft: schöne und praktische Räume für Familien zu gestalten. Vom Produktdesign bis zur Customer Experience arbeiten wir eng zusammen, um durchdachte Ideen zum Leben zu erwecken und die kleinen Familienmomente im Alltag zu begleiten.