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Die optimale Schreibtisch Kinderzimmer Platzierung folgt vier Leitfragen: Lichteinfall, Händigkeit, Blickfeld und Bewegungsfreiheit.
Der neue Schreibtisch steht im Kinderzimmer, die Stifte liegen bereit, das Malbuch ist aufgeschlagen. Und trotzdem rutscht der Blick immer wieder zum Fenster, zur Spielzeugkiste, zum Bett. Vielleicht liegt es gar nicht an der Konzentration, sondern schlicht am Standort. Denn wo der Schreibtisch im Kinderzimmer steht, beeinflusst, ob Dein Kind dort wirklich zur Ruhe kommt und sich auf seine Aufgaben einlässt. Die gute Nachricht: Die richtige Platzierung ist kein großes Projekt. Vier einfache Fragen helfen dabei: Woher kommt das Licht? Ist mein Kind Rechts- oder Linkshänder? Was liegt im Blickfeld? Und stimmt der Platz drumherum?
Egal ob das Kinderzimmer klein und gemütlich oder großzügig geschnitten ist, egal welches Modell Du wählst: Vier Leitfragen führen Dich zum richtigen Platz. Erstens: Von welcher Seite fällt das Tageslicht ein? Zweitens: Schreibt Dein Kind mit rechts oder links? Drittens: Was sieht Dein Kind, wenn es vom Blatt aufschaut? Und viertens: Wie viel Raum bleibt rund um den Schreibtisch für Stuhl, Bewegung und eine aufrechte Sitzhaltung?
Wer diese vier Punkte einmal durchgeht, schafft einen Arbeitsplatz, an dem Dein Kind gerne sitzt. Nicht nur zum Malen und Basteln, sondern auch, wenn der Schulstart näher rückt und die ersten Übungshefte auf dem Tisch landen.
Tageslicht ist die beste Beleuchtung zum Arbeiten. Aber die Richtung macht den Unterschied. Steht der Schreibtisch direkt vor dem Fenster, schaut Dein Kind ins Gegenlicht. Das blendet, strengt die Augen an und macht konzentriertes Malen oder Schreiben auf Dauer anstrengend.
Besser: Den Schreibtisch seitlich zum Fenster aufstellen. So fällt das Tageslicht schräg auf die Arbeitsfläche, beleuchtet Papier und Stifte gleichmäßig und blendet nicht. Für Rechtshänder kommt das Licht idealerweise von links, damit die Schreibhand keinen Schatten aufs Blatt wirft. Für Linkshänder gilt das Gleiche, nur gespiegelt: Licht von rechts.
Manchmal lässt die Zimmersituation eine seitliche Aufstellung nicht zu. In dem Fall: den Schreibtisch lieber quer zur Fensterfront stellen als mit dem Rücken zum Fenster. Sonst wirft der eigene Körper einen Schatten auf die Tischfläche.
An trüben Nachmittagen oder wenn es abends noch eine Runde Ausmalen gibt, hilft eine gute Schreibtischlampe. Am besten eine, die den Platz gleichmäßig ausleuchtet, ohne zu flackern. So bleibt die Arbeitsfläche auch ohne Sonnenlicht angenehm hell.
Die Händigkeit Deines Kindes bestimmt, von welcher Seite das Licht kommen sollte. Bei Rechtshändern fällt das Licht am besten von links auf den Tisch. So bleibt das Blatt schattenfrei, und Dein Kind sieht klar, was es zeichnet oder schreibt. Bei Linkshändern ist es genau umgekehrt: Licht von rechts sorgt für eine gleichmäßig beleuchtete Arbeitsfläche.
Manche jüngeren Kinder wechseln noch zwischen beiden Händen. Das ist ganz normal. Solange die Händigkeit sich noch entwickelt, lohnt es sich, den Schreibtisch flexibel aufzustellen und nicht auf eine Seite festzulegen.
Sobald Dein Kind klar mit einer Hand schreibt und malt, kannst Du den Schreibtisch einmal probeweise an verschiedenen Stellen im Zimmer aufstellen. Setzt Euch gemeinsam hin, probiert aus, wo das Licht am angenehmsten fällt. Oft merkt Dein Kind selbst sofort, welche Position sich richtig anfühlt.
Was Dein Kind sieht, wenn es vom Blatt aufschaut, beeinflusst, wie schnell es wieder zur Sache kommt. Ein Schreibtisch mit Blick auf die offene Spielzeugkiste, das Bett oder die Zimmertür lädt dazu ein, den Stift hinzulegen und etwas anderes zu tun.
Ein ruhiger Wandblick hilft. Wenn der Schreibtisch zur Wand ausgerichtet ist, entsteht ein klar abgegrenzter Arbeitsbereich. Das Blickfeld ist ruhig, und Dein Kind findet leichter zurück in seine Aufgabe.
Auch ein wenig Abstand zum Spielbereich wirkt. Wenn das Zimmer es hergibt, kann ein Regal als sanfter Raumteiler zwischen Lern- und Spielzone stehen. So entsteht eine sichtbare Grenze, ohne das Zimmer starr aufzuteilen. Bildschirme, Spielfiguren oder andere Verlockungen bleiben am besten außerhalb des direkten Sichtfelds.
In kleinen Zimmern, in denen alles nah beieinander liegt, ist die Ausrichtung besonders hilfreich. Lieber den Schreibtisch in eine ruhige Ecke stellen, mit dem Rücken zum Zimmer, als ihn mitten in den Raum setzen, wo der Blick in alle Richtungen wandern kann.
Neben der Ausrichtung spielt auch der Platz drumherum eine Rolle. Dein Kind sollte bequem aufstehen können, ohne mit dem Stuhl gegen das Bett oder einen Schrank zu stoßen. Genug Bewegungsfreiheit rund um den Stuhl sorgt dafür, dass der Arbeitsplatz sich nicht beengt anfühlt.
Den Schreibtisch nicht direkt neben das Bett stellen. Wenn Schlafplatz und Arbeitsplatz räumlich getrennt sind, fällt es Deinem Kind leichter, gedanklich zwischen Ruhe und Konzentration zu unterscheiden. Schon ein kleiner Abstand oder ein Regal dazwischen reicht aus.
Die Höhe des Schreibtisches ist entscheidend für eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung. Passt die Tischhöhe nicht zum Stuhl, sitzt Dein Kind entweder zu hoch oder zu niedrig, und Schultern und Rücken verkrampfen schnell. Stuhl und Schreibtisch gehören als System zusammen.
Tisch und Stuhl bilden eine Einheit. Sitzhöhe und Tischhöhe sollten aufeinander abgestimmt sein: Füße stehen flach auf dem Boden, die Unterarme liegen locker auf der Tischfläche auf. So sitzt Dein Kind aufrecht, ohne sich anzustrengen.
Ein höhenverstellbarer Stuhl wächst mit. Der Kinder Schreibtischstuhl «Cerise» von Petite Amélie lässt sich in der Sitzhöhe von 45,5 bis 49,5 cm anpassen und ist nach EN 17191:2021 geprüft. Ob in Beige oder Grau, er fügt sich ruhig ins Kinderzimmer ein. Zusammen mit einem Schreibtisch in passender Höhe entsteht ein Arbeitsplatz, der über Jahre mitläuft, statt früh ersetzt werden zu müssen.
Drei typische Zimmersituationen, drei Aufstellungen, die funktionieren:
Kleines Zimmer (unter 10 m²): Der Schreibtisch steht in einer Ecke, diagonal zum Fenster, mit dem Rücken zur Wand. So bleibt das Zimmer offen, das Tageslicht fällt seitlich ein, und Dein Kind hat einen ruhigen, klar abgegrenzten Platz. Prüfe zuerst: Von welcher Seite kommt das Licht, und stimmt das mit der Händigkeit Deines Kindes überein?
Mittelgroßes Zimmer (10–16 m²): Der Schreibtisch steht seitlich ans Fenster gerückt. Gegenüber liegt der Spielbereich. Ein Regal dazwischen trennt beide Zonen sanft. Dein Kind schaut beim Arbeiten zur Wand, nicht auf die Bauklötze. Auch hier: Lichteinfall und Händigkeit zuerst prüfen.
Großes Zimmer (über 16 m²): Der Schreibtisch bildet eine eigene kleine Lernzone in einer Raumhälfte, klar getrennt vom Bett- und Spielbereich. Mehr Platz erlaubt es, den Schreibtisch mit etwas Abstand zum Fenster aufzustellen und trotzdem genug seitliches Licht zu haben. Die Händigkeit bestimmt, ob der Tisch links oder rechts vom Fenster steht.
Bei jeder Aufstellung gilt: Zuerst den Lichteinfall prüfen, dann die Händigkeit berücksichtigen. Alles andere lässt sich anpassen.
Die Platzierung hängt auch davon ab, wie viel Fläche der Schreibtisch selbst einnimmt. Breite, Tiefe und Stauraum bestimmen, wie viel Arbeitsfläche Dein Kind wirklich hat und wie viel Raum im Zimmer frei bleibt.
Der Kinder Schreibtisch «Cerise» von Petite Amélie ist 105 cm breit und 50 cm tief. Genug Platz für ein aufgeschlagenes Heft, eine Stifte-Dose und den Becher Apfelschorle daneben. In der Variante mit einer Schublade und einem offenen Fach lässt sich der Tisch gut verschieben, falls Ihr den Standort einmal ändern wollt. Die Tischplatte mit massiven Kiefernholzbeinen hält dem Alltag stand. Für Kinder, die mehr Ordnung brauchen, gibt es die Variante mit vier Schubladen: mehr Stauraum für Malsachen, Übungshefte und kleine Schätze.
Beide Modelle sind ab sechs Jahren geeignet und passen mit ihren ruhigen Farben in Weiß und Natur in unterschiedliche Kinderzimmer. Zusammen mit dem passenden Schreibtischstuhl «Cerise» entsteht ein Arbeitsplatz, der für Hausaufgaben, Malstunden und die erste eigene Post genauso funktioniert wie für die Bastelstunde am Sonntagnachmittag.
Wer noch auf der Suche nach dem passenden Modell ist, findet in der Petite Amélie Kinderschreibtisch-Kollektion eine Übersicht aller Schreibtische und Stühle.
Den Schreibtisch seitlich zum Fenster aufstellen, damit das Tageslicht von der Seite auf die Arbeitsfläche fällt, nicht direkt von vorne. Ablenkungsquellen wie Spielzeug sollten außerhalb des Blickfelds Deines Kindes liegen. Eine Ecke mit Wandblick eignet sich oft besonders gut.
Idealerweise in einer ruhigen Ecke, seitlich zum Fenster und mit Blick zur Wand statt in den Raum. So hat Dein Kind wenig Ablenkung im Blickfeld. In kleinen Zimmern bieten sich Eckaufstellungen an, die Platz sparen und trotzdem einen klar abgegrenzten Lernbereich schaffen.
Ein Fenster direkt vor dem Kind erzeugt Gegenlicht, das blendet und die Augen ermüdet. Das macht konzentriertes Arbeiten schwerer. Besser: Schreibtisch seitlich zum Fenster, sodass das Licht schräg auf die Arbeitsfläche fällt.
Bei Rechtshändern sollte das Licht von links kommen, damit die Schreibhand keinen Schatten auf das Papier wirft. Für Linkshänder gilt das Umgekehrte: Licht von rechts. So bleibt die Arbeitsfläche gleichmäßig hell.
Schreibtisch und Bett sollten möglichst nicht direkt nebeneinander stehen. Eine räumliche Trennung hilft Deinem Kind, gedanklich zwischen Schlafen und Lernen zu unterscheiden. Auch ein Regal oder ein kleiner Raumteiler kann diese Grenze schaffen.
Viele Kinder freuen sich schon im Vorschulalter über einen festen Platz zum Malen und Basteln. Mit dem Schulstart wird ein eigener Schreibtisch für die meisten Kinder sinnvoll. Tisch und Stuhl sollten zur Körpergröße passen.
Vier Fragen, mehr braucht es nicht: Tageslicht von der richtigen Seite. Händigkeit berücksichtigen. Ablenkungsquellen aus dem Blickfeld räumen. Und genug Platz für Stuhl, Bewegung und eine aufrechte Sitzhaltung. Oft reicht es, den Schreibtisch einmal umzustellen, um einen spürbaren Unterschied zu machen.
Ein gut platzierter Schreibtisch wird zum Lieblingsplatz. Für die ersten geschriebenen Buchstaben, für ausgedehnte Malstunden, für den Brief an die Oma und den selbstgebastelten Geburtstagskalender. Die Kinderschreibtische von Petite Amélie sind sorgfältig verarbeitet, aus FSC-zertifiziertem Holz gefertigt. Ein Arbeitsplatz, den Du mit gutem Gewissen einrichtest und der Deinem Kind über viele Jahre Freude macht.
Das Team von Petite Amélie besteht aus Eltern, Kreativen und Expert:innen mit einer gemeinsamen Leidenschaft: schöne und praktische Räume für Familien zu gestalten. Vom Produktdesign bis zur Customer Experience arbeiten wir eng zusammen, um durchdachte Ideen zum Leben zu erwecken und die kleinen Familienmomente im Alltag zu begleiten.