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Ein kleines Kinderzimmer, zwei Geschwister oder einfach der Wunsch nach mehr Ordnung: irgendwann stellt sich die Frage, was eigentlich unter das Kinderbett passt. Ein Unterbett kann beides sein, zusätzlicher Stauraum oder ein zweiter Schlafplatz. Welche Variante zu Eurem Alltag passt, hängt von der Bettgröße, dem Alter Eures Kindes und dem Platz im Zimmer ab. Hier findest Du eine übersichtliche Gegenüberstellung von Aufbewahrungsschubladen und Ausziehbetten, damit Du die Wahl triffst, die wirklich zu Euch passt.
Unter dem Begriff Unterbett verbergen sich zwei ganz unterschiedliche Lösungen, die eines gemeinsam haben: Sie nutzen den Platz unter dem Bettrahmen, der sonst leer bleibt.
Die Aufbewahrungsschublade ist ein flacher Kasten auf Rollen, der unter das Bett geschoben wird. Sie bietet Stauraum für Bettwäsche, Wechselkleidung oder Spielzeug, aber keinen Schlafplatz. Mit einer Bauhöhe von rund 15 cm passt sie auch unter niedrige Kleinkindbetten.
Das Ausziehbett ist ein ausfahrbares zweites Liegefeld mit eigener Liegefläche und Rollen. Es dient als zusätzlicher Schlafplatz, etwa für ein Geschwisterkind oder Übernachtungsbesuch. Dafür braucht es etwas mehr Höhe unter dem Rahmen und seitlichen Platz zum Ausziehen.
Beide Typen passen jeweils zu bestimmten Bettmodellen. Kompatibilität ist dabei entscheidend: nicht jede Schublade und nicht jedes Ausziehbett funktioniert mit jedem Bettrahmen. Bei den Materialien begegnen Dir vor allem zwei Varianten: Massivholz Kiefer, das sich warm anfühlt und eine sichtbare Maserung mitbringt, sowie MDF, das eine gleichmäßige, glatte Oberfläche bietet. Beides ist solide, nur eben anders im Griff und im Aussehen.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick, sortiert nach den Kriterien, die im Familienalltag zählen.
Kriterium
Aufbewahrungsschublade
Ausziehbett
Funktion
Stauraum für Bettwäsche, Spielzeug, Kleidung
Zweiter Schlafplatz mit eigener Liegefläche
Höhe unter dem Bett
Ab ca. 15 cm, passt auch unter niedrige Rahmen
Ca. 19 cm, braucht etwas mehr Rahmenhöhe
Platzbedarf im Zimmer
Nur die Fläche unter dem Bett, kein seitlicher Platz nötig
Seitlicher Ausziehraum in Breite der Liegefläche erforderlich
Typische Bettgrößen
70×140, 80×160 und 90×200 cm
80×160 cm (Ausziehbett mit Schlafffunktion)
Tragkraft
Max. 15–20 kg je nach Modell
100–110 kg (Schlafplatz für Kind oder Erwachsenen)
Für wen geeignet
Familien, die Ordnung schaffen möchten, ab 18 Monate
Familien mit Geschwistern oder Übernachtungsgästen, ab 4 Jahre
Eine Aufbewahrungsschublade verschwindet vollständig unter dem Bett. Der einzige Platzbedarf: genug Höhe zwischen Boden und Bettrahmen. In den meisten Kinderzimmern ist das kein Problem.
Ein Ausziehbett braucht mehr Raum. Zum Ausziehen benötigst Du seitlich mindestens die Breite der Liegefläche, bei einem 80×160-cm-Modell also rund 84 cm freie Fläche neben dem Bett. In einem kleinen Kinderzimmer ist die Schublade deshalb oft die praktischere Wahl. Wer mehr Platz hat oder das Bett in einer L-Aufstellung platzieren kann, für den wird das Ausziehbett interessant.
Kiefern-Massivholz fühlt sich warm an, zeigt eine natürliche Maserung und hält bei guter Pflege viele Jahre. MDF hat eine gleichmäßige Oberfläche, lässt sich gut lackieren und bleibt stabil unter Last. Beide Materialien sind pflegeleicht: ein feuchtes Tuch genügt.
Bei Petite Amélie findest Du Schubladen aus Massivholz Kiefer mit MDF-Elementen, etwa in der Plume-Kollektion, sowie Modelle mit Melamin-Oberfläche und massiven Eichenholzgriffen, wie in der Rétro-Kollektion, gefertigt in Europa. Die Oberflächen sind glatt zum Anfassen und halten den täglichen Schubladenzügen eines Kleinkindes stand.
Nicht jedes Unterbett passt zu jeder Bettgröße. Diese Übersicht zeigt, welche Kombination in welcher Phase sinnvoll ist.
Zwischen dem ersten und dritten Geburtstag entdecken Kinder ihre Eigenständigkeit. Eine Aufbewahrungsschublade, die Dein Kind dank leichtgängiger Rollen und Griffaussparungen selbst öffnen kann, unterstützt genau das. Das Lieblingskuscheltier vor dem Schlafengehen selbst heraussuchen, die Wechselkleidung nach dem Spielen im Garten greifen: kleine Handgriffe, die Selbstständigkeit fördern.
Bei Kleinkindbetten in 70×140 cm ist die Rahmenhöhe oft gering. Eine flache Aufbewahrungsschublade ist deshalb meist die erste sinnvolle Option. Die Plume-Schublade in der Farbe Cocoa beispielsweise misst nur 15,5 cm in der Höhe, wiegt wenig und das Bett ist ab 18 Monaten geeignet.
Zum Vergleich: Ein Hochbett wird gemäß der europäischen Sicherheitsnorm EN 747 erst ab etwa 6 Jahren empfohlen. Ein Ausziehbett bietet eine ähnliche Platzersparnis, bleibt aber nah am Boden und damit auf kindgerechter Höhe.
Was Dein Kind unter dem Bett braucht, verändert sich mit den Jahren. In der Kleinkind-Phase (1–3 Jahre) dient die Schublade als Stauraum für Spielzeug, Babydecken oder Wechselkleidung. Im Vorschul- und Schulalter (ab 4 Jahren) wird ein zweiter Schlafplatz interessant, wenn Freunde übernachten oder ein Geschwisterkind dazukommt. Dann lohnt sich der Wechsel auf ein Ausziehbett.
Der Gedanke dahinter: Ein Bett aus Massivholz, das mit dem passenden Unterbett in jeder Phase nützlich bleibt. Kein separates Möbelstück nötig, der Unterbett-Typ wächst einfach mit dem Bedarf.
Ein Unterbett nutzt Fläche, die sonst leer bleibt. Kein zusätzlicher Bodenflächen-Verbrauch, kein Möbelstück, das im Weg steht. In einem kleinen Kinderzimmer ist das fast immer die praktischere Wahl.
Eine Kommode oder Truhe fasst mehr und lässt sich flexibler im Raum platzieren. Dafür braucht sie eigene Grundfläche, die in vielen Kinderzimmern knapp ist. Wer beides kombinieren möchte, findet in einer Schublade unter dem Bett den idealen Ort für saisonale Kleidung, Bettwäsche oder Krabbeldecken, während Spielzeug und Bücher in Regalen oder Körben griffbereit bleiben.
Mehr Ideen, wie Du den Platz im Kinderzimmer klug einteilst, findest Du im Artikel über Stauraum im Kinderzimmer.
Für ein Bett in 70×140 cm gibt es keine feste Altersgrenze. Entscheidend ist, ob Dein Kind noch sicher und bequem darin liegt. Als Orientierung wird der Wechsel auf ein größeres Bett oft dann empfohlen, wenn das Kind zu groß wird oder mehr Bewegungsfreiheit braucht.
Auch für Kinderdecken in 100×135 cm gibt es keine allgemein verbindliche Altersgrenze. Die passende Decke richtet sich nach Bettgröße, Körpergröße und Komfort des Kindes. Beim Wechsel auf ein größeres Bett wird meist auch eine größere Decke sinnvoll, damit Dein Kind ausreichend bedeckt ist.
Hochbetten und Etagenbetten werden erst ab etwa 6 Jahren empfohlen, unter anderem nach der europäischen Sicherheitsnorm EN 747. Ein Ausziehbett bleibt nah am Boden und ist für jüngere Kinder die sicherere, praktischere Lösung.
Für ein 3-jähriges Kind ist ein niedriges Kinderbett in 70×140 cm oder 80×160 cm eine verbreitete und passende Größe, weil es ausreichend Platz zum Wachsen bietet. Ob ein Unterbett dazu passt, hängt vom jeweiligen Modell ab. Herstellerangaben sind dafür maßgeblich.
Eine allgemein verbindliche Maximaldicke ist nicht festgelegt. Bei den Ausziehbetten von Petite Amélie liegt die maximale Matratzenhöhe bei 10 cm, damit das Bett sicher unter den Hauptrahmen geschoben werden kann.
Wenn das Unterbett leichtgängige Rollen und eine stabile Führung hat, können Kinder es oft selbst bedienen. Ruhige Rollbewegung und ein fester Stand sorgen dabei für Sicherheit. Schau einfach, ob Dein Kind die Bewegung sicher ausführen kann.
Eine Bettschublade bietet Stauraum, ein Ausziehbett eine zweite Liegefläche. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob ein zusätzlicher Schlafplatz gebraucht wird oder ob es vor allem ums Verstauen geht.
Zu 70×140-Kinderbetten passen in der Regel flache Aufbewahrungsschubladen. Ob auch ein Ausziehbett kompatibel ist, hängt von Rahmenhöhe und Modell ab. Entscheidend sind die Maße und Vorgaben des jeweiligen Bettmodells.
Eine normativ festgelegte Maximaldicke gibt es nicht. Hersteller geben die zulässige Höhe für jedes Modell an, damit das Unterbett sicher unter den Hauptrahmen geschoben werden kann.
Eine Bettschublade kann ein Kind selbst öffnen, wenn sie leichtgängig und kindgerecht gebaut ist. Griffaussparungen und leichtgängige Rollen sorgen dafür, dass die Schublade einfach ein- und ausgeschoben werden kann.
Die Entscheidung ist klarer, als sie auf den ersten Blick wirkt: Brauchst Du Stauraum, ist eine Aufbewahrungsschublade die richtige Wahl. Brauchst Du einen zweiten Schlafplatz, greifst Du zum Ausziehbett. Beide Lösungen nutzen den Platz unter dem Bett und machen ein zusätzliches Möbelstück überflüssig.
Mit dem passenden Unterbett begleitet das Bett Euer Kind vom Kleinkindalter bis in die Schulzeit, zuverlässig, durchdacht und aus natürlichen Materialien mit kinderfreundlichem, ungiftigem Lack gefertigt, die wirklich halten.
The Petite Amélie team is made up of parents, creatives, and specialists who share a passion for creating beautiful, practical spaces for families. From product design to customer experience, we work closely together to bring thoughtful ideas to life and support everyday family moments.
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